Presse

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Einige Presse-Berichte der letzten Jahre.

 

Bericht: Bobby-Car Challenge bei Hofmeister am 08.04.2018

 

Erschienen in: Pforzheimer Zeitung am 31.03.2018

 

 

Erschienen in: Stuttgarter Wochenende am 14.10.2017


Erschienen in: Landlust Ausgabe Juli/August 2013


Erschienen in: Heilbronner Stimme am 29.04.2013

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Erschienen in: Schwäbische Zeitung 2012

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Erschienen in: Berliner Morgenpost am 29.06.2009

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Erschienen im: ZOLLERN-ALB Kurier am 05.12.2008

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Erschienen in: Badische Zeitung am 21.08.2007

In der Ritterburg auf den Rennkurs

Fantasievolle Fahrzeuge beim Seifenkistenrennen am Samstag / Zeller Schrätteli im Riesenkinderwagen, Paradiesler als Ritter

Zell:

Wie bei den Profis wird auch beim Zeller Seifenkistenrennen kräftig gefiebert. Ein bisschen Nervenkitzel fährt schließlich immer mit. Wenn sich die noch jungen Pilotinnen und Piloten in ihre engen windschnittigen Flitzer zwängen, ist auch bei den Zuschauern am Schwarznauring Anspannung und Mitfiebern angesagt.

Schließlich geht es um Sekundenbruchteile, die über einen Erfolg der Rennfahrer entscheiden können. Lange haben sich die jungen Pilotinnen und Piloten, die zu den baden-württembergischen Meisterschaften aus dem gesamten Land angereist sind, auf das einzigartige Sportereignis mit den motorlosen Flitzern vorbereitet.

Nur knapp 200 Meter misst die Rennstrecke am "Schwarznauring", die von den Pilotinnen und Piloten zu bewältigen war. Ausreichend Gefälle brachte den Vehikeln den nötigen Antrieb. Als eine der Hauptschwierigkeiten hatten die Rennfahrer eine mit Strohballen gepolsterte Rechtskurve zu überwinden. Gerade hier zeigt sich das fahrerische Können. Wird in oder vor der Kurve zu stark gebremst - oder wird diese zu weit ausgefahren, könnte dies wertvolle Zeit kosten.

Ganz entscheidend für den sicheren Rennerfolg ist die technische Ausstattungder Vehikel, weshalb diese mehr und mehr professionelle Funktionen aufweisen. Nicht nur Bremsen und Lenkung an den Flitzern müssen absolut sicher sein, auch "die Kisten" selbst weisen heutzutage eine perfekte Technik auf. Einzige Ausnahme, die Crew der Zeller Schrättelis, die seit Jahren bei der Seifenkisten-Rallye zum Gaudi der Zuschauer mitmischen. Ihr "Gefährt" in diesem Jahr, ein überdimensionierter "Kinderwagen". Konkurrenz erhielt die fröhliche Fasnachtsgruppe von den Paradiesern, die als "Glücksritter" mit ihrer aufwändig gezimmerte "Burg" über die Piste rauschten.

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Erschienen im: Südkurier am 13.06.2007

1982 tobte der "Gummikrieg"

Donaueschingen-Grüningen
Im Jahr 1979 beim zweiten Seifenkistenrennen in Grüningen wurden erstmals die Laufzeiten per Lichtschranke gemessen. Gleich im dritten Jahr konnte der Musikverein einen Meisterschaftslauf zur Baden-Württembergischen Meisterschaft austragen.

Dank zahlreicher Besucher und über 100 Starts auf regennasser Fahrbahn verbuchten die "Macher" auch 1980 einen vollen Erfolg. Im Jahr 1981 konnte erstmals in Eigenarbeit ein Festzelt auf der "Wehrede" aufgestellt werden. Es fand auch diesmal ein Lauf zum großen Preis von Baden-Württemberg statt. Das Jahr 1982 stand ganz im Zeichen von Boykott-Drohungen: Bei diesem Seifenkistenrennen hagelte es Proteste der Starter. Vorausgegangen war ein Beschluss des Vorstands des Seifenkistenverbandes. Ursache hierfür war ein so genannter "Gummikrieg", in dem es um die vorgeschriebene Bereifung der Seifenkisten ging. Schließlich konnten die Rennen um den großen Preis von Baden-Württemberg doch noch ordnungsgemäß stattfinden. Als offizieller Tagungsort diente Grüningen dem Seifenkistenverband im Jahr 1982.

Harmonischer verlief das Jahr 1983 - alle Rennen der Baden-Württembergischen Meisterschaft gingen unfallfrei über die Bühne. Zum besonderen Ereignis geriet dann das Jahr 1984 für den Grüninger Musikverein: erstmals fand ein Endlauf der baden-württembergischen Meisterschaft statt. Herausragendes Ereignis war anno 1983 natürlich die erste deutsche Meisterschaft der Formel X-Klasse unter Schirmherrschaft des damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth. Nach vielen Zusammenkünften innerhalb des Musikvereins konnte ein umfassendes Rahmenprogramm angeboten werden, das später als "beste Werbung für den Seifenkistenrennsport" gelobt wurde. Deutscher Meister wurde Ulli Reinhardt, der nach abspielen der deutschen Nationalhymne und inmitten von "Schwarz-Rot-Gold"-Farbenmeer den Siegerpokal überreicht bekam.

1985 feierte der Seifenkistenverband Baden-Württemberg sein zehnjähriges Bestehen in Grüningen. Neben den regulären Läufen fand daher auch ein Jubiläumsrennen statt. Statt des Seifenkistenrennens wurde anno 1986 das 25-jährige Bestehen des Musikvereins mit einem großen Zeltfest auf der Wehrede gefeiert. In bester Erinnerung ist auch das Jahr 1987. Neben Rekordteilnahme bei den Teilnehmern verbuchte man auch einen Publikumsrekord. Auf zehn Jahre Seifenkistenrennsport am Bergring blickte man im Jahr 1988 zurück. Dieses Jubiläum wurde mit Veteranenrennen und Festbankett groß gefeiert. Natürlich gab es wieder ein Lauf zur baden-württembergischen Meisterschaft. Für Abwechslung bei den Seifenkistenfahrern sorgten einige Jugendliche aus Freiburg, die per Doppelsitzer dem Ziel entgegen steuerten.

In den 90-er Jahren wurden die Seifenkisten immer professioneller. Die Karosserie wurde aus Glasfiber gefertigt und die Seifenkisten waren immer aerodynamischer. Die Streckenrekorde purzelten in manchen Jahren fast stündlich.

Die 80er Jahre wurden geprägt von der ersten Austragung einer deutschen Meisterschaft in Grüningen im Jahr 1984. In der Seifenkiste sitzt Graf von Nostitz, der beim "Promi-Rennen" das Fürstenhaus vertrat.

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Klaus Dorer


Erschienen in: Kreiszeitung Böblinger Bote am 25.09.2006

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Erschienen im: Südkurier am 29.05.2006

Eldorado der Seifenkisten
Trotz Regen war Stimmung bestens – Teilnehmer- und Streckenrekord fiel

Grüningen:
So groß wie nie war das Starterfeld am Grüninger Bergring. Mit über 100 Startern wurde ein neuer Teilnehmer-Rekord erzielt. Viele Rennfahrer aus dem ganzen „Ländle“ und sogar aus der Bundeshauptstadt Berlin waren am Start der 24. Auflage. In fünf Kategorien fanden Rennen statt. Neben den Vereinsrennen und den Stadtmeisterschaften wurden auch diesmal wieder Läufe zur baden-württembergischen Meisterschaft ausgefahren. Am Sonntag war Oberbürgermeister Frei an der Strecke und wagte sich sogar selbst auf die abschüssige Bergringstrecke. Auch ein vielseitiges Rahmenprogramm wurde geboten. Volksfest-Charakter herrschte wieder auf der Wehrede und an der Rennstrecke. Schon der Freitag-Abend mit einer Mega-99-Cent-Party war ein Hit. Auch die beliebte Musikantengaudi am Samstag Abend sorgte für Stimmung pur. Hier siegten die Eschachquäler. Konzertante Blasmusik mit der Musik- und Trachtenkapelle Oberbrechtal und der Musikverein Watterdingen rundeten das Ganze ab.

Samstagvormittag: Schon früh ist Rennleiter Josef Hirt an der Strecke. Mit Sorgenfalten schaut er in den bedrohlich wirkenden „schwarzen“ Morgenhimmel. Wird das Wetter auch diesmal halten, fragen sich alle? „Denn wenn es stark regnet ist ein Start schwierig, erklärt Hirt. Dann weist er die Streckenposten an mit den abschließende Vorbereitungen zu beginnen. Unzählig Heuballen, die im Notfall als Knautschzone dienen, werden entlang der Strecke verteilt. Die hölzerne Startrampe wird aufgebaut. Die technischen Installationen wie Lautsprecher und Streckentelefon werden angebracht. Schon treffen die ersten Starter ein. Alle fiebern dem Start, der für 14.30 geplant ist, entgegen. Und tatsächlich, pünktlich zum Startbeginn reißt der Himmel sogar auf, die Sonne lässt sich blicken. Strahlende Gesichter beim Musikverein und beste Bedingungen herrschen dann während des ganzen Rennens am Samstag. Ähnliches Bild auch am Sonntag. Der Himmel ist grau in grau und es regnet leicht. Die Rennleitung tritt zusammen. Können wir überhaupt fahren? Dann beschließt man den Start ein Stück nach unten zu verlegen. Die Schleudergefahr wäre in der Haarnadelkurve am Bergring einfach zu groß gewesen, begründet Hirt diesen Schritt. Pünktlich beginnen die Rennen.

Und irgendwie war alles wie im zeitgleich ausgefahren großen Preis von Monaco. Nervöse Mechaniker, meist Väter der jugendlichen Starter, werkeln bis zu Letzt an den Renngeräten herum, um so eine noch bessere Zeit als im Training zu erzielen. Denn gemessen wird längst in 100stel Sekunden. Mittlerweile sind die Kisten aerodynamisch geformt und erreichen über 50 Stundenkilometern, und das in der 30-er Zone am Bergring. Mit warmup´s und Boxenstop ging´s zu wie im echten Motorsport – nur mit dem Unterschied, dass ein Antrieb im Seifenkistensport natürlich nicht zu gelassen ist. Schmale Jugendliche zwängen sich dann in ihre Flitzer. Und ab geht die Post auf die Stecke. Auch in diesem Jahr wurde wieder ein „Schnupperklasse“ angeboten, die diesmal bestens genutzt wurde. Gute Resonanz gab es auch bei der Donaueschinger Stadtmeisterschaft. Höhepunkt aber war dann schließlich der große Preis von Baden-Württemberg in den Klassen SK und SK-L um den Cup der Firma digabau und der Volksbank-Cup. Am Ende war der Musikverein froh, dass alle Rennen regulär ausgefahren werden konnten. Zum Ausklang des größten Grüninger Spektakel gab es am Sonntag-Nachmittag im vollbesetzten Festzelt noch reichlich Blasmusik. Und gegen Abend erhielten Sieger und Platzierte ihre Pokale und Preise.

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Kurioserweise schießen die jungen Starter in der 30 Zone mit über 60 Stundenkilometer über die Ziellinie.


Artikel aus der Stuttgarter Zeitung 18.03.2003

Wenn ein fahrender Tisch den Berg hinuntersaust

Der Ebersbacher Teilort Roßwälden trägt deutsche Meisterschaften im Seifenkistenrennen aus - Premiere in der "Gaudiklasse"

ROSSWÄLDEN. Ob Formel-1-Look oder Tigerente, in Roßwälden dreht sich am Wochenende alles um die Seifenkiste. Die Jungschar des Ebersbacher Teilorts (Kreis Göppingen) lockt mit dem Rennen Profis aus Berlin ebenso an wie Kinder aus der Gemeinde.

Von Karen Schnebeck

Wenn am Samstag und Sonntag die Seifenkisten in Roßwälden die Kreisstraße Richtung Wellingen hinabsausen, wird einer ganz bestimmt auffallen: Der Berliner Norbert Timm startet mit einem umgebauten Tisch. Der Seifenkistenfan aus der Bundeshauptstadt hat 15 Kisten zu Hause stehen und startet jedes Jahr auf zahlreichen Rennen in ganz Deutschland. Dieses Wochenende fährt er beinahe außer Konkurrenz: In der Gaudiklasse starten neben ihm nur noch eine Familie aus Filderstadt und ein Fahrer aus Hechingen. Die Gaudiklasse gehört zu den Neuerungen im Roßwälder Rennprogramm. "Wir wollten den erwachsenen Fahrern auch etwas bieten", erklärt Mitorganisatorin Elvira Denzinger. Sie hofft, dass neben Timm am Sonntag noch ein paar Kurzentschlossene mit ihren Sonderkonstruktionen auf der Piste starten.

Für einige der Piloten wird es am Sonntag allerdings ernst: Sie wollen mit ihren Rennkisten die deutsche Meisterschaft in den Klassen SK-L und Formel-X erringen. Die Vorschriften für die Fahrzeuge der SK-L-Klasse orientieren sich an den strengen Regelungen des Deutschen Seifenkisten Derbys (DSKD). Der Verein ist die Dachorganisation der Seifenkistenfahrer in Deutschland und trägt alljährlich die deutschen Meisterschaften der mit Vollgummi bereiften Kisten aus. In Roßwälden dagegen gehen die Piloten mit luftbereiften Flitzern an den Start. Die technische Neuerung sei eine baden-württembergische Spezialität, erklärt Denzinger. Daher veranstalte man die deutsche Meisterschaft für luftbereifte Kisten immer auch im Ländle.

Die Formel-X-Fahrer haben dagegen mehr Freiheiten. "Da darf jeder ein Stück weit bauen, was er will", erklärt Denzinger. Bremsen und Lenkung werden allerdings vor dem Start bei jeder Kiste geprüft. Außerdem müssen die Gefährte drei Reifen haben, um als Seifenkiste durchzugehen.

Während es bei den Läufen zur deutschen und den Vorläufen zur baden-württembergischen Meisterschaft mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometern bergab geht, zählt in der Gaudiklasse auch die Kreativität. Die Filderstädter Familie Schindler etwa, Norbert Timms bisher stärkste Konkurrenten, startet in einem Vater-Tochter-Doppelsitzer. Die Familie ist bereits seit Jahren auf Seifenkistenrennen in ganz Deutschland erfolgreich.

Mit bunten Kisten namens "Schwobapfeil", "Roter Baron" oder "gelber Panter" beteiligen sich rund 35 Kinder aus der Gemeinde an den Ortsmeisterschaften am Samstag. Die Schnellsten dürfen am Sonntag erneut ran. Sie wollen mit den Jugendlichen gleichziehen, die vor wenigen Jahren noch als Kinder den Hang in Roßwälden hinabsausten und mittlerweile baden-württembergische und deutsche Meistertitel errungen haben.

Wer einfach mal ausprobieren möchte, ob er genug Mut hat, sein Leben einer Konstruktion anzuvertrauen, die in den 30er Jahren als Werbegag eines Seifenherstellers ihren Siegeszug in den USA antrat, kann eine der zwei Testkisten besteigen. Für Informationen rund um die verschiedenen Rennklassen und Seifenkisten ist Streckensprecher Edgar Hiersekorn verantwortlich. Er versorgt die Zuschauer auch mit Infos zu den neuesten Streckenrekorden.


 

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