Das Rennen

Das Rennen

Die Rennstrecke

Seifenkistenrennen werden überwiegend im Sommer und im Freien ausgetragen. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. In Berlin gab es z.B. auch schon Hallenrennen.

Die Rennstrecke ist im Schnitt ca. 300-500 m lang. Manche Strecken enthalten Kurven, manche sind kerzengerade.

Laut des Reglements haben die Rennstrecken zwischen Start und Ziel ein durchschnittliches Gefälle von 4-5%.
Die Geschwindigkeit der Seifenkisten sollte bis zu 60 km/h nicht übersteigen. Mehr ist nicht erlaubt, da dadurch die Sicherheit der Fahrer nicht mehr gewährleistet werden könnte. Die Rennstrecke kann ein, zwei oder mehrspurig sein und ist an den Seiten abgesichert, so dass niemand die Fahrbahn betreten kann oder in einem eventuellen Versagen keine Kiste ungewollt die Strecke verlässt und die Zuschauer gefährdet.

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Die technische Abnahme (Inspektion)

Vor jedem Rennen (DSKD) wird jede Kiste einer Inspektion unterzogen. Diese Untersuchung ist vergleichbar mit dem TÜV für Autos, nur, dass dieser bei uns immer nur für ein Rennen gilt. Die Kisten werden auf vorschriftsmäßige Bauart und -weise sowie auf Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen überprüft. Dazu gehören dann die Abmessungen der Kiste, das Anbringen der Achse, ob der Fahrer noch was sehen kann, wenn er in der Kiste liegt und ob die Bremse funktioniert. Auch bei Seifenkisten darf die Kiste mit Fahrer ein Maximalgewicht nicht überschreiten. Bei einigen Strecken lohnt es sich also, die Kiste bis auf 113kg (SENIOR) bzw. 90kg (JUNIOR) aufzustocken. Dies geschieht dann mit Metallgewichten. Auch diese müssen natürlich fest in der Seifenkiste verankert sein, und dürfen nicht lose rumliegen.
Nach der Verlosung der neutralen Radsätze sowie der Technischen Abnahme aller Kisten, werden diese bis zum Renntag unter Verschluss genommen um ein Manipulieren der Kisten auszuschließen.

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Das Rennen

Bei offiziellen Seifenkistenrennen fährt jeder Fahrer pro Spur einmal. Das heißt, wenn die Strecke in zwei Bahnen unterteilt ist, darf der Fahrer einmal auf Bahn 1 und einmal auf Bahn 2 fahren, damit jeder die gleichen Chancen hat. Mittlerweile kommt es immer öfter vor, dass jeder Fahrer pro Bahn zweimal fahren darf. Gestartet werden beide Kisten gleichzeitig auf der Rampe. Am Ende werden alle Zeiten eines Fahrers zusammengezählt, und wer am schnellsten war (niedrigste Gesamtzeit), ist Sieger. Bei den heutigen stromlinienförmigen Seifenkisten beträgt der Abstand zwischen bester und schlechtester Zeit manchmal weniger als 2 Sekunden. Natürlich gibt es auch sehr oft zeitgleiche Fahrer. Diese belegen dann entweder beide den gleichen Platz oder sie fahren ein Stichrennen, um den besseren herauszufinden.

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Die Sieger

Die Siegerehrungen sind unterschiedlich. Bei den meisten bekommt jeder Teilnehmer einen Preis. Viele Vereine bemühen sich darum, für die ersten Plätze Pokale zu spendieren, und alle anderen bekommen eine Urkunde und auch Sachpreise.
Auf der Deutschen Meisterschaft gibt es für jeden eine Urkunde und eine Medaille. Die 5 Besten jeder Klasse erhalten bei der Deutschen Meisterschaft jeweils ein wertvolles Geschenk.
Der/die Deutsche Meister/in und der/die Vizemeister/in in der JUNIOR- und in der SENIOR-Klasse starten bei der Europameisterschaft.

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Die Weltmeisterschaft

Der/die Deutsche Meiter/in in der SENIOR-Klasse startet für Deutschland bei der Weltmeisterschaft
in Akron im US-Bundestaat Ohio

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